Weihnachtsgeschenk – Digitale Bildung der Kinder fördern

Im heutigen Zeitalter wachsen Kinder und Jugendliche ganz selbstverständlich mit digitaler Technik auf. Für Eltern ist es nicht immer einfach, die Kinder hinsichtlich ihres Umgang mit dem Internet und den technischen Mitteln aufzuklären. Aber für die nächste Generation ist das Aufwachsen mit digitalen Technologien nicht nur völlig normal, sondern auch enorm wichtig. In allen Branchen wird die Digitalisierung eine große Rolle spielen. Daher ist es wichtig, Kindern und Jugendlichen in einer sicheren Umgebung den Zugang zum Internet und neuen Technologien zu ermöglichen.

Digitale Bildung der Kinder fördern

Gerade zu Weihnachten bietet es sich an, ein Stück digitale Bildung zu verschenken und so einen wichtigen Grundstein für die Zukunft zu legen. Denn Kinder und Jugendliche sind nicht nur zum Spaß auf ihren Smartphones und Computern online, sie lernen hier auch viel für die Anforderungen des späteren Alltags. So können Eltern sichergehen, dass ihre Kinder die besten Startchancen für das Leben haben und auch später wettbewerbsfähig sind. Mit den stetig wechselnden Anforderungen der Digitalisierung müssen sich jedoch nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen auseinandersetzen. Daher betrifft die digitale Bildung in der Familie nicht nur die junge Generation. Eltern und Großeltern profitieren ebenfalls.

Das richtige Alter für digitale Förderung

Für Kleinkinder gibt es schon passende Apps und digitale Lernumgebungen, die auch ohne Schreib- und Lesekenntnisse intuitiv genutzt werden können. Eine gezielte Förderung von digitalem Lernen bietet sich ab einem Alter von 9 bis 10 Jahren an, wenn die meisten Kinder schon gut lesen und schreiben können. Ungefähr in diesem Alter bekommen schon viele Kinder ein Smartphone, bei dem sich mit Hilfe einer Kindersicherung spezielle Einstellungen vornehmen lassen. Doch der wichtigste Faktor ist, neben dem Vertrauen der Eltern, die richtige Medienerziehung. Kinder und Jugendliche sollten selbst die Möglichkeit haben, einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu finden. Dabei gehört auch die Medienkritik unbedingt dazu, so dass Kinder lernen, dass nicht alle Informationen im Netz vertrauenswürdig sind und dass ein vorsichtiger Umgang mit eigenen Bildern und Daten notwendig ist. Für Eltern und Bezugspersonen stellt sich daher die Herausforderung, den kontinuierlichen Austausch mit den Kindern und Jugendlichen sicherzustellen. Gerade in der Pubertät, wenn die Jugendlichen sich von den Eltern distanzieren, zahlt sich diese gemeinsame Vertrauensbasis aus.

Das passende digitale Weihnachtsgeschenk

Kinder zu Weihnachten Technik schenken

Gerade zu Weihnachten bietet es sich an, ein Geschenk auszuwählen, das Kindern und Jugendlichen Freude macht und darüber hinaus noch einen Lerneffekt bietet. Neben dem eigenen Smartphone, einem Tablet oder einem eigenen Computer ist es auch möglich, sinnvolle Apps und Spiele oder einen Gutschein für den App-Store zu verschenken, wo die Apps direkt heruntergeladen werden können. Aber auch kleine Roboter, die programmiert werden können oder ein 3D-Drucker können sinnvolle Weihnachtsgeschenke sein, die die digitale Bildung fördern. Viele 3D-Drucker sind heute so einfach konzipiert, dass Kinder und Jugendliche ganz leicht selbst damit umgehen können. Als zukunftsweisende Technologie haben 3D-Drucker noch einen praktischen Nutzen, wenn damit ganz leicht kleine Bauteile und Figuren gedruckt werden können. So gibt es für jedes Alter und jedes Interesse das passende Geschenk, das die digitale Bildung fördert und unterstützt.

Vertrauen ist das wichtigste Element der digitalen Förderung

Die technische Grundausstattung bei der digitalen Bildung ist die eine Sache, der eigene Umgang mit den technischen Möglichkeiten die andere Sache. Kinder und Jugendliche lernen nur dann einen bewussten Umgang mit der Digitalisierung, wenn er vom Elternhaus vorgelebt und gefördert wird. Daher ist es entscheidend, dass sich auch die Erwachsenen mit den neuen technischen Möglichkeiten vertraut machen. Man kann in jedem Alter anfangen, sich mit dem Internet und mit Technik auseinanderzusetzen, auch wenn die eigenen Kinder schon mehr wissen, als man selbst. Es gibt auch viele Orte wie zum Beispiel Technik Museen oder Maker Spaces, die gemeinsam mit den Kindern besucht werden können. Auch Seminare zur digitalen Förderung oder Programmierkurse für Eltern und Kinder können viel bewirken. Es ist wichtig, die eigenen Kinder auf dieser Reise aktiv und sicher zu begleiten, um sie für die Zukunft gut auszurüsten. Letztendlich ist dennoch wichtig, mit gutem Vorbild voran zu gehen und sich selbst stets neues digitales Wissen anzueignen.

 

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