Bilder zum Zeichnen – In wenigen Schritten Zeichnen lernen

Ein Bild zu zeichnen erfordert keine besonderen künstlerischen Fähigkeiten. Vielmehr gehören Zeit, Übung und Motivation zu der grundlegenden Ausstattung eines Zeichners. Bilder zum Zeichnen findet man überall im Internet oder auch in der jeweiligen Umgebung des Malers. Dabei ist es wichtig, dass das richtige Motiv ausgewählt wird. Gerade für den Anfänger gilt es mit einem Bild zu beginnen, welches man recht einfach nachzeichnen kann. Erste Erfolge können so schnell erzielt werden und der Spaß an dem Nachzeichnen wächst. Auch bei ersten Fehlversuchen sollte man sich nicht entmutigen lassen. Mit diesen Tipps kann auch ein Anfänger das Zeichnen und Nachzeichnen schnell erlernen.

Bilder zum Zeichnen

1. Bilder zum Zeichnen – Beginne mit dem Nachzeichnen von einfachen Objekten

Am Anfang ist es empfehlenswert zuerst einmal mit dem Nachzeichnen von Bildern zu beginnen. Bilder zum Zeichnen sollten zu Beginn simple Objekte sein. Dadurch können erste Fertigkeiten entwickelt werden und es entsteht ein Gefühl für das Zeichnen. Zum Üben sind Objekte am Geeignetsten. Doch was sind einfache Objekte? Bevor man eine große Wanderung unternimmt, muss man erstmal das Laufen erlernen. Aus diesem Grund sollte mit dem Nachzeichnen von Kreisen oder Vierecken begonnen werden. Generell können alle Arten von geometrischen Figuren als Vorbild genutzt werden. Vor allem die Erschaffung von dreidimensionalen Objekten wie Kugeln und Kegeln, eignet sich am Anfang sehr gut um Üben. Eine Kugel ist eigentlich nur ein Kreis. Durch das Wechselspiel von Licht und Schatten wird er zu einer dreidimensionalen Figur. Durch Schraffierungen kann man diesen Effekt erzielen. Als Bilder zum Zeichnen sind Kugeln zum Üben deshalb besonders sinnvoll.

2. Schraffieren statt verwischen

Wenn die passenden Bilder zum Zeichnen ausgesucht wurden, möchte man natürlich sofort wie die Profis arbeiten. Im Gegensatz zum Schraffieren ist Verwischen jedoch eine Technik für fortgeschrittene Maler und Zeichner. Das Problem beim Verwischen ist es die richtige Dosis zu finden. Dafür ist viel Erfahrung erforderlich. Um erste Erfolge erzielen zu können bietet es sich deshalb an, mit dem Schraffieren von Flächen zu beginnen. Doch was bedeutet Schraffieren überhaupt? Eine Schraffur entsteht dadurch, dass man viele eng, nebeneinander, liegende, parallele Linien zeichnet. Auch wenn es bei vielen Bildern so aussieht als ob diese Art der Technik schnell ausgeführt wurde, sollte es langsam gemacht werden. Umso genauer und sauberer die Linien sind, desto besser wird es am Ende aussehen. Das Ziel einer Schraffur ist es einen Grauwert zu definieren. Die Wirkung der angelegten Schraffur ändert sich mit dem Abstand des Betrachters zu dem gezeichneten Bild.

3. Verwendung der richtigen Materialien

Zeichnen lernen

Nicht nur die Auswahl der Bilder zum Zeichnen sondern auch die verwendetet Materialien sind vor allem für Anfänger ein sehr wichtiges Kriterium. Zu Beginn empfiehlt es sich lediglich einen Bleistift und ein Blatt Papier zu nutzen. Die Gründe dafür sind relativ naheliegend. Diese Materialien können sehr günstig erworben werden. Sollte das Zeichnen doch nicht so viel Spaß machen wie gedacht, können diese Materialien für andere Aufgaben immer noch gebraucht werden.
Auf der anderen Seite wird die Fehlerquote beim Zeichnen recht hoch sein. Mit einem Radiergummi ist es dann möglich Fehler schnell wieder zu korrigieren. Darüber hinaus kann das Schraffieren mit einem Bleistift gut geübt und ausgeführt werden.

4. Vom leeren Blatt bis zum Bild

Im ersten Schritt sollte eine einfache Skizze erstellt werden. Sie dient dazu den Bereich festzulegen den das Motiv auf dem Papier ausfüllen soll. Danach werden die wichtigen Bestandteile des Motivs innerhalb dieses Bildbereiches eingezeichnet. Die Proportionen müssen beim Skizzieren schon richtig gewählt werden. Für die richtigen Größenverhältnisse können Hilfsmittel, wie zum Beispiel geometrische Körper, genutzt werden.

Im zweiten Schritt wird die grobe Skizze zu einer Vorzeichnung weiterentwickelt. Jetzt werden bereits viele Details eingezeichnet. Dies hängt natürlich auch davon ab, wie detailliert die Zeichnung werden soll. Wichtig ist zu beachten, dass die Vorzeichnung auf Schattierungen noch verzichtet und als eine reine Zeichnung von Linien angesehen werden kann.

Der dritte Schritt besteht darin die Vorzeichnung mit Schattierungen zu versehen. Dadurch kann dem Motiv seine dreidimensionale Form gegeben werden. Hier wird die bereits erklärte Technik des Schraffierens benutzt. Später kann auch das Verwischen oder Schummern angewendet werden.

Jetzt ist das Bild schon fast fertig. Zum Schluss erfolgt noch eine letzte Verfeinerung der Zeichnung und eine Korrektur der Fehler. Schatten können abgeschwächt oder noch verstärkt werden. Lichter können mit einem Radierstift noch hervorgehoben werden.

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